à découvrir



weber-bourgogne.com

à découvrir / zu uns

Decouvrez ce website dans toutes ces facettes, les différentes sites vous présentent nos services, nos projets, les idées et même notre façon de vivre en Bourgogne, decouvrez notre vitrine assez personnelle ! 


Entdecken Sie unserer Webseite in all ihren Facetten. Die folgenden Seiten stellen die verschiedenen Ange-bote und Dienstleistungen vor, zeigen Ihnen unsere Pläne und Ideen und schildern unsere Art das Süd-burgund zu erleben. Entdecken Sie ein sehr persönliches Schaufenster!   

Margrit Weber avec ses ateliers de tissage


Jean Thomas Weber avec des services assez spécifiques



Éducatrice jeunes enfants/garderie, maîtresse de mé-

nage dipl., gérante de différentes auberges de jeunes-

se, 12 ans d’engagement professionnelle à l’école des enfants handicapés à Zurich/ Suisse




Expériences dans les textiles depuis plus que 25 ans.

Profession libérale de 1969 au 1980 et dès 2004.

Fonctionnaire et Gastronome diplomé, manager ASG,

profession libérale de 1972 au 1980 et dès 2004.


Expériences (par ordre alphabétique) : Aide charpentier,

dir. d‘une entreprise du service publique, gastronome libéral, gérant d‘une entreprise du Tourisme de Jeunesse Suisse, journaliste libéral, ouvrier fonderie, prés.de parti, prés. du syndicat de cadre ASFPG, vice-prés. Fédération de Commerce Uster/Suisse.


Mère d’un fils et d’une fille avec cinq petits

enfants. Partenaire de Thomas depuis 1968


Père d’un fils et d’une fille avec cinq petits

enfants. Partenaire de Margrit depuis 1968




Kleinkindererzieherin, dipl. Hauswirtschaftsmeisterin, Leiterin  von verschiedenen Jugendherbergen, 12 Jahre Tagesschule  für behinderte Kinder Zürich.


Über 25 Jahre Erfahrung mit Textilarbeiten, freiberuflich tätig, von 1969 bis 1980 und wiederum ab 2004


Mutter eines Sohnes und einer Tochter mit vier Enkeln  und einer Enkeltochter. Partnerin von Thomas seit 1968




Dipl. Beamter, Gastronom FA, Manager ASG, freiberuflich tätig von 1972 bis 1980 und wiederum ab 2004



Erfahrungen (alphabetisch geordnet) als Betriebsleiter für Jugendtourismus,  freier Journalist, Gussputzer, Hilfszim-mermann, Koch & Wirt, Leiter eines öffentlich-rechtlichen Betriebes, Parteipräsident DP Uster, Präs. Kader-Gewerk-schaft VSGPB, Vizepräs. Gewerbeverband Uster


Vater eines Sohnes und einer Tochter mit vier Enkeln und einer Enkeltochter. Partner von Margrit seit 1968


PS: laut Pass Hans Thomas -  Nachkomme des Weber Johannes Jakob  *1817, des Weber Joh. Jakob  *1856, des Weber Jean *1885 und des Weber Johan-nes *1909, Rufname jedoch Thomas, na ja.

Die spinnen …


bei Asterix und Obelix natürlich die Römer. Ein gallisches Völklein, das sein Dorf, ihre besondere Art zu denken und zu handeln mit Erfolg verteidigt. Verteidigt gegen die moderne Welt. Eine neue Welt in der

es Ordnung und Gesetz gibt, dafür keinen Wildschweinebraten.


Zuweilen scheint mir deren Lebensidylle und Denkungsart sehr vertraut, aber vielleicht hat das mit der gemeinsamen ADN zu tun; schliesslich waren die «Helvetier» quasi ein Brudervolk. Allerdings ein ver-ratenes, wurden sie doch auf dem Durchmarsch in Richtung Provence allein gelassen. Anstatt zu helfen, wurde dem Abschlachten aus dem sicheren Eichenwald zugeschaut: bei Bibracte, 58 vor Christus wie

uns Lehrer Jucker beibrachte. Das war der erste strategische Fehler von Vercingetorix, der zweite sechs Jahre darnach bei Alesia läutete den Untergang der gallischen Nationen ein. Aber mir scheint, ich bin wieder einmal ein bisschen vom Thema abgekommen.


Beide Länder die ich als Heimat empfinde, haben sich in der Zwischenzeit in verschiedenen Tempi ent-wickelt. Gilt meine erste Heimat Schweiz, als hochentwickelter Staat, der ständig die Moderne vor sich hertreibt, wirkt meine Heimat Frankreich eher als behäbig als innovativ. Dem ist aber nur bedingt so. Vergleicht man Paris, Lyon mit Zürich und Genève sind viele Parallelen sichtbar, ebenso beim Waadtländer Weinbauer verglichen mit dem Burgunder. Und auch der letzte Hinterwäldler in der Innerschweiz findet sein Pendant in der Hügellandschaft des Brionnais. Die Wissenschaft hat erkannt: In jedem von uns stecken noch zwei Prozent der Neandertaler, im Durchschnitt! Und in beiden Welten sind Ordnung und Gesetz tief verankert, bei den einen etwas weniger, Gott sei Dank.


Übrigens, en France bedingt eine Einladung zum Wildschweinbraten gute Verbindungen, in der Schweiz hingegen bietet im Herbst jede Landbeiz solches an. Allerdings stammt der sanglier français aus heimi-scher Jagd, jener auf der Speisekarte «Wild auf Wild» irgendwo aus dem Osten, vielleicht aus den Wäl-dern rund um Tschernobyl.


Weit voraus in der Entwicklung scheint hingegen meine Heimatstadt Zürich zu sein. Hat doch deren Ge-meinderat einen politischen Vorstoss entgegengenommen, der postuliert, den Begriff Mutter und Vater abzuschaffen, um nicht irgendwelche anders empfindende Mitmenschen zu verprellen. Zudem soll die Bezeichnung von «Frau» mit den Ausdrücken wie «Person mit Vulva» oder «menstruierende Person» er-setzt werden. Was letzteres ich gegenüber meiner seit langer Zeit angetrauten Margrit als diskriminie-rend empfinde. Oder wenigstens mit dem Zusatz «post-menstruierend» zu versehen wäre. Die spinnen, die Zürcher:innen!


Von derartigen Entwicklungssprüngen erfahre ich hier in meinem burgundischen Dorf nichts, gar nichts. Hat dies allenfalls etwas mit tiefster Provinz, immer laut Baedeker, mit der örtlichen Presse, dem unan-gepassten Niveau des Journal de Saône et Loire oder gar mit dem Französischen zu tun? Das ach so moderne Verb «gendern» wird in dieser schönen Kultursprache mit «appliquer l’égalité des genres» übersetzt. Und das tönt einfach nicht so lässig.  

Sept 2022 jtw